Nachbericht
Info-Veranstaltung am 21.01.26 im Gasthof zur Post, Kirchweidach
Thema Großbatteriespeicher
Engelsberg, 26.01.26 | MO: Am Abend des 21.01.2026 lud die ABEL ReTec zu einer Info-Veranstaltung zum Thema "Großbatteriespeicher" in den Gasthof zur Post in Kirchweidach ein. Das Thema war von größtem Interesse. So informierten sich rund 160 angemeldete Gäste über die Speicher mit ihren technischen Merkmalen und Leistungsdaten, die Vermarktung der Energie, über die Finanzierung eines solchen Projektes und den Ablauf von der ersten Idee bis zur ersten Megawattstunde.
Hochkarätige Referenten für ein bunt gemischtes Publikum
Der Teilnehmerkreis war bunt gemischt. So hatte Geschäftsführer der ABEL ReTec, Tobias Pastl, das Vergnügen ein aufmerksames Publikum bestehend aus Landwirten, Vertretern namhafter Unternehmen, Gemeinden, Steuerberatern, Banken, Elektrizitätsgenossenschaften und Privatiers begrüßen zu dürfen.
Vertriebsleiter für Gewerbe- und Freiflächen, Sebastian Meyer stellte mit Stolz das Referententeam vor. Das Kleeblatt aus Speicherhersteller, Vermarkter, Finanzierer und Solarteur zeugte vom hervorragenden Netzwerk der ABEL ReTec und konnte alle Fragen des Publikums beantworten.
Die vier Referenten Moritz Schmitt, Business Development Specialist C&I und Utility bei Huawei, André Baron, Berater für die Strom-Vermarktung bei SK Verbundenergie AG, Regensburg, kurz SKVE, Christian Stöldt von der SüdLeasing GmbH, Stuttgart und B.Eng. Florian Oberauer, Spezialist für Batteriespeicher bei ABEL ReTec informierten in einem runden Konzept wie sich ein Großspeicher rentiert. Worauf zu achten ist, damit sich Erzeugungsanlagen für Erneuerbare nach Wegfall der bequemen Hängematte EEG selbst tragen und welche Möglichkeiten, ein solcher Speicher bietet. Der Vergleich mit einem Schweizer Taschenmesser war hier absolut berechtigt.
Erkenntnisse
Die Teilnehmer erlangten interessante Erkenntnisse. Wie wichtig die Kühlung der Speicherakkus ist, welche Sicherheitsaspekte zu beachten sind. Dass es beim Stromverkauf um hochpreisige Viertelstunden geht. Dass ein Speicherzyklus einen Preis hat, der in der Rentabilität eine ausschlaggebende Rolle spielt. Dass auch Leasing oder Miet-Kauf tragfähige Finanzierungsvarianten sein können. Dass bereits bei der Anmeldung und Genehmigung des Projektes Fallstricke entstehen können, wie bspw. die Gradienten. Dass die Speicherleistung den Erlös bestimmt und dass auch wenn letztlich nichts ohne Algorithmen und KI funktioniert, es bei einem Projekt doch die Menschen, die Partner, sind, die es schlussendlich zum Erfolg bringen. Diese Partner - Betreiber, Hersteller, Vermarkter, Finanzierer und Anlagenbauer - sollten von Anfang an in die Projektentwicklung einbezogen werden.
Herzlichen Dank
Unser großer Dank geht an die zahlreichen Teilnehmer, die hochkarätigen Referenten und den Gasthof zur Post für den hervorragenden Service, das gute Essen und die perfekte Organisation.
Die Unterlagen zur Veranstaltung stehen hier zum Download bereit: